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NRC Aktuell

2015 - Pfingstwanderfahrt: Tolle Rudertage auf der Holsteinischen Seenplatte

Drei schöne Rudertage haben elf Mitglieder des Nordenhamer Ruderclubs über Pfingsten auf der Holsteinischen Seenplatte erlebt. Startpunkt für unsere Touren war der Schüler- Ruder-und Segelverein Plön, direkt am Großen Plöner See gelegen. Dort haben wir auch die Boote ausgeliehen, zwei Dreier und einen Zweier, jeweils mit Steuermann.

Insgesamt sind wir rund 75 Kilometer gerudert, die sich auf drei Touren verteilten.

Tag 1 führte uns vom Plöner Ruderverein auf die östliche Seite des Großen Plöner Sees, über den Höftsee und Behlersee und den Dieksee nach Malente-Gremsmühlen. Nun waren wir fast an der von uns bezogenen Jugendherberge Malente, die am benachbarten Kellersee liegt. Ruhiges Ruderwasser und eine prächtige, vielfach ursprüngliche Natur machten die Fahrt zu einem Erlebnis. Um uns herum schnatterten Graugänse und zogen Schwäne ihre Bahn und über uns kreisten Seeadler.


Fotos: Meike Schlüter

Am zweiten Tag wurde es stellenweise abenteuerlich. Vom Großen Plöner See haben wir das Boot über eine Umsetzstelle in den Kleinen Plöner See getreidelt - und dabei ein Boot verloren, aber auch schnell wiederbekommen, weil es eine andere Rudermannschaft für uns einfing. Dann ging es auf der Schwentine und über eine kleine und größere Seen bis ins 15 Kilometer entfernt liegende Preetz. Manche Abschnitte der Schwentine sind so schmal und dicht bewachsen, dass wir uns an diesem sonnigen Tag vorkamen, als ob wir im Dschungel unterwegs wären. Die Steuerleute hatten richtig was zu tun, weil sie die Boote auf diesen Abschnitten paddeln mussten. Einige Male wurde es holprig, weil wir über einen unter Wasser liegenden, nicht zu sehenden Baumstamm rutschten. Kurzzeitig erfasste Unruhe die Mannschaften, weil sich keiner erklären konnte, warum das Boot plötzlich zu kippen drohte, aber es ging alles gut.

Am dritten Tag briste es kräftig auf, und wir erlebten den Großen Plöner See von einer anderen Seite: rau und kabbelig statt spiegelglatt wie an den Vortagen. Aber auch das war kein Problem.

Nach drei sehr schönen, anregenden und harmonischen Tagen hat sich die Gruppe wieder in alle Himmelsrichtungen verteilt, Antje, Udo, Meike, Holger, Olaf und Christoph nach Nordenham, Carsten nach Lilienthal, Eckehard nach Hannover, Elmar nach München und Bodo und Frauke nach Königs-Wusterhausen bei Berlin. Eine Idee für die Pfingsstour im nächsten Jahr gibt es auch schon: die Voga Longa in Venedig.