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NRC Aktuell

2016 - Herbstwanderfahrt auf dem Main

Die Boote
Die „Wesermarsch“ und die „Tide“ vor der Würzbürger Burg.
Foto: Christoph Heilscher

Schöner geht es eigentlich nicht. Weinberge, Wald, historische Städte und wir Ruderer des NRC mittendrin auf dem Main. Viereinhalb Tage haben wir in der zweiten Septemberwoche auf diesem Fluss verbracht. Holger hat alles ganz wunderbar organisiert, bis hin zur Stadtführung in Bamberg, die Ellen Brandenburger übernahm, eine Kunsthistorikerin und Ruderkameradin, die uns seit einigen Jahren bei unserer Regatta rund um die Strohauser Plate besucht. Romanik, Gotik, Barock, leckeres fränkisches Essen und Rauchbier. Bamberg ist Unesco-Weltkulturerbe und hat entsprechend  viel zu bieten. Wir erkundeten die Stadt vom Boot aus und zu Fuß.

Nach eineinhalb Tagen in Bamberg packten wir die Boote auf den Hänger, fuhren mit dem Wagen nach Schweinfurt und setzten dort ein. Gut 40 Kilometer nach Kitzingen. Ein langer Törn mit vielen Schleusen bei fast 30 Grad. Auch das haben wir prima gemeistert. Zur Belohnung gab es am späteren Abend noch ein leckeres Essen in der Kitzinger Altstadt, das der Landdienst vorbestellt hatte.

Der Main schlängelt sich zwischen Steigerwald und Spessart. Abschnittweise war außer uns kein Boot, kein Auto, keine Menschenseele zu sehen. Natur pur. Das änderte sich, als wir uns Würzberg näherten. Da hieß es aufpassen. Denn immer wieder tauchte links und rechts von unseren Ruderbooten der Kopf eines Schwimmers auf. Bei hochsommerlichen Temperaturen nahmen eben viele ein erfrischendes Bad im Fluss. Wir übernachteten beim Akademischen Ruderclub und hatten erneut Glück mit der Terminwahl. In Würzburg fand an diesem Wochenende ein Straßenkunstfestival statt. So sahen wir in der Innenstadt Theater, hörten Folkmusik und erlebten zum Abschluss eine mitreißende Brass Band.

Nächste und vorletzte Station unserer Tour war Gemünden. Wieder eine mittelalterliche Stadt mit einer Burg auf dem Berg. Und, Holger hat wirklich super geplant, mit Livemusik und einer Party auf der Burg. In Lohr endete unsere Reise am Sonntagmittag nach rund 170 Kilometern.  Boote aufladen, Abschied nehmen, zurück nach Hause. Auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr. Dann wahrscheinlich auf der Donau. Und wie immer wieder der zweiten September-Woche.

Und die Darsteller waren: Meike, Elke aus Oldenburg, Holger, Christoph, Olaf und Ralf, Alex und Gerald, Bodo und Carsten.